DSGVO und der Osterhase

 

Die österlichen Grüße an Geschäftspartner. 

Erlaubt, verboten oder irgendetwas dazwischen?

 

Um es kurz zu machen - erlaubt. 

 

Die Verarbeitung personenbezogener Daten, auch die Verarbeitung von Adressdaten,

benötigt eine Rechtsgrundlage (siehe Artikel 6 DSGVO).

Eine Einwilligung für den Versand von Oster-Grußkarten ist meist überflüssig.

In diesem Fall genügt das berechtigte Interesse - zum Beispiel um bestehende

Kundenbeziehungen zu pflegen. Damit ist die Rechtsgrundlage hergestellt. 

Kunden von Unternehmen dürfen und müssen damit rechnen, Oster- oder auch

Weihnachtspost zu erhalten.

 

Auch Geschäftspartner, die

noch nicht Kunden sind, ihre

Adressen aber durch

Übergabe von Visitenkarten oder

auf ähnliche Weise mitgeteilt haben,

können damit rechnen, von Ihnen als Unternehmen zu Ostern oder Weihnachten

Grußkarten zu bekommen. Das gehört mehr oder weniger zu den üblichen sozialen

Gepflogenheiten der Geschäftswelt. 

 

Um aber auch das gleich zu erwähnen - der Wunsch, aus dem Interessenten einen

Kunden zu machen, ihn sozusagen gleich in einem Aufwasch mit einer Werbebotschaft

zu umschmeicheln, gehört nicht zum berechtigten Interesse. 

 

Beschränken Sie sich auf die guten Wünsche, die schönen Ostertage 

oder was immer Ihnen nettes einfällt.